Handfehlbildungen

Handfehlbildungen:

Das Spektrum der angeborenen Handfehlbildungen ist riesig und reicht von einfachen bis hin zu komplexen Fehlbildungen, oft in Kombination mit anderen Körperfehlbildungen (Syndromen).

In Anbetracht der funktionellen, aber auch der ästhetischen und sozialen Bedeutung der Hand, ist die frühzeitige Behandlung im Kindesalter sinnvoll, um eine Entwicklungsverzögerung des Kindes zu vermeiden.

Die Operationsdauer sowie die Dauer des Spitalsaufenthaltes richtet sich nach der Schwere bzw. Komplexität der Fehlbildung. Beispiele häufiger Handfehlbildungen:

Syndaktylie

Beschreibt die Verbindung zweier oder mehrerer Nachbarfinger, welche sowohl alleine als auch in Kombination mit anderen Fehlbildungen und generalisierten Syndromen auftreten kann.

Die Ausprägung reicht von einfachen Hautbrücken bis hin zu knöchernen Verschmelzungen der Finger.

Optimaler Behandlungszeitpunkt 1. – 2. Lebensjahr (im Falle, dass mehrere Finger betroffen sind, sogar vor dem 6. Lebensmonat).

Polydaktylie

Beschreibt angeborene zusätzliche Finger oder Fingerteile (meist Daumen oder Kleinfinger).

Die Ausprägung reicht von rudimentären Hautanhängseln, über akzessorische Fingerteile, Doppelanlagen einzelner Fingerglieder bis zur Ausbildung kompletter zusätzlicher Finger.

Die Behandlung besteht in der frühzeitigen Entfernung der überzähligen Finger(teile) und in plastischen Korrekturen.

Kamptodaktylie

Beschreibt eine angeborene oder sich im Laufe des Wachstums entwickelnde Beugefehlstellung der Fingermittelgelenke, wobei vorwiegend der 4. oder 5. Finger betroffen sind.

Bei milderer Ausprägung besteht die Möglichkeit durch gezielte Ergotherapie die Fehlstellung zu verbessern, ansonsten hilft auch hier, nur ein operativer Eingriff.

Klinodaktylie

Beschreibt eine Schrägstellung der Fingerachse und der Gelenksfläche ( Meist Daumen, Zeige- und Kleinfinger ), sodass es zu einer seitlichen Abweichung des betroffenen Fingers kommt.

Die Behandlung beinhaltet die Achsenkorrektur durch Entfernung eines keilförmigen Knochenstückes. Oft sind zusätzliche Weichteilkorrekturen notwendig.

Pollex flexus congenitus

Beschreibt eine angeborene Beugefehlstellung des Daumens, welche meist zwischen dem ersten und zweiten Lebensjahr erkannt wird.

Durch Spaltung eines Ringbandes (ein relativ kurzer Eingriff), kann diese Fehlstellung behoben werden.

Überblick Handfehlbildungen:

  • Dauer der Operation: je nach Fehlbildung
  • Anästhesie: Regionalanästhesie oder Allgemeinnarkose
  • Aufenthaltsdauer: 1 – 5 Tage
  • Nahtentfernung: nach 14 Tagen
  • Kosten: Preis auf Anfrage

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